B und I kamen nur mit 1 1/2 Stunden Verspätung in Rapid City an. Das Umsteigen in Denver war das Problem, bei – 10 Grad Celsius mussten alle Flugzeuge vor dem Start enteist werden… Am morgen sind sie um 7h bei Beatty, Nevada, Eingang zum Death Valley, aus dem Auto gekrochen: Es schneite. Und als sie in Rapid City aus dem kleinen Flughafen kamen, war es schon dunkel, verschneit und bitterkalt. Die 1 1/2 stündige Fahrt ins Reservat ist ein Abenteuer. Dunkelheit, klarer Sternenhimmel, vorbei an einem ausgestorbenen Wildwestdorf. Durch den Badlands Nationalpark, innerhalb dessen dann das Reservat beginnt, so gross wie der Kanton Graubünden. Immer wieder apruptes Bremsen – Rehe, Pferde und Kojoten überqueren die Strasse sorglos…

Und dann das kleine Häuschen bei der Schule, das wir bewohnen dürfen. Zwei Zimmer, eine Schlafnische unterm Dach, ein Badezimmer und Waschmaschine und Tumbler. Gute Heizung, schön eingerichtet. Etwas besseres kann es für uns jetzt gar nicht geben.

Heute ist Donnerstag, Thanksgiving. Wir waren eingeladen zum traditionellen Turkey – Essen. Sehr lecker. Die Köchin musste morgens um 6h aufstehen und den Truthahn in den Ofen schieben, damit wir ihn um 12h essen konnten.

Zum Glück habe ich sehr gut eingekauft. Wir können einige Tage davon leben. Denn morgen um 18h ca. beginnt ein Blizzard und endet sonntags um 6h morgens, sagt der nationale Wetteralarm. Es werden grosse Mengen Schnee erwartet bei sehr starkem Wind.

LG, K.