Nach mehr als einer Woche im „Luxus“ des 4 Sterne Hotels (Sterne werden nicht ueberall nach den gleichen Kriterien verteilt) „Diego de Almagro“ in Arica, sehr zu empfehlen (ernst gemeint), gleich am Meer, eigentlich ein Hotel fuer Geschaeftsleute und darum ohne grosses drum und dran – einfach “ luxurioes“…………juckte uns die Landstrasse wieder. Wir koennens nicht lassen, muessen zurueck zu den grossen Maschinen und dem ganzen Charme, den eine staubige, heisse Landstrasse durch die Wueste so zu verspruehen mag.
Nun, die Fahrt von Arica, 350 km zurueck nach Iquique, war wieder Asphalt vom Allerbesten und Allerfeinsten.
Das „Being on the road again – Gefuehl“ war fast noch besser als beim ersten Mal, wir waren weniger im Stress. Alles war wieder dabei: Karge, unendlich sich ausdehnende Steinwuesten, riesige LKWs, 80 – Toenner und Roadtrains. Schnurgerade Strassen fuer absolutes Freiheitsgefuehl und tiefe Wuestencanyons unendlichen Ausmasses um einen durch ihre Schoenheit zu erfreuen.
Das Beste war der Stopp am einzigen „Wasserloch“ der Strecke, genannt „la Cuya“ im Canyon von Camarones. Aus dem Wasserloch sprudelte fuer uns Kaffee und Sprite und die Helden der Landstrasse „tanzten“ bei uns vor /bei. Insbesondere zwei Toeffahrer aus Germany. Eine halbe Stunde spaeter flitzten wir wieder auf die Ruta 5 den kahlen Talgrund des Seitencanyons entlang um nachher in endlosen Serpentinen auf das Hoehenplateau zu steigen.
Nach guten weiteren 100 Kilometern Schussfahrt hiess es „Maschinen drosseln“ – wir sind in Humberstone, den Ruinen der alten Salpeterfabrik, die wir uns heute noch ansehen wollten. Doch die untergehende Wuestensonne machte uns einen Strich durch die Rechnung – wir waren fuer einmal zu spaet – die Tore der Fabrik seit zwei Stunden geschlossen.
Uns blieb nur noch das letzte Stueck Landstrassengenuss, 30 km Baustelle bis Iquique.
So viel vom „hellen Reiter“, BS.
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