Liebe Leserinnen und Leser
Heute wechseln wir den Ort. Wir waren jetzt eine Woche in La Paloma, Uruguay. Wir wohnten in einem komfortablen Häuschen auf einem sogenannten „Country“. Das ist ein grosses Stück Land, auf dem sich in grösseren Abständen Ferienhäuschen befinden. Neben dem Eingang zu diesem geschlossenen Landstück wohnt der Besitzer, Dueno, und wacht über seine Bewohner. In unserem Fall mit vier Hunden, von denen nur einer ein „gewollter“ war, die anderen sind ihm zugelaufen. Einer hat uns ganz besonders ins Herz geschlossen und schlief nachts vor unserer Tür. Da hier die Ferienzeit ja vorbei ist, waren wir, ausser am Wochenende, die einzigen Gäste. Hier konnten wir sehr gut und ungestört unterrichten, schliesslich muss auch unser Sohn am Ende des Schuljahres sein Soll absolviert haben.
Nun wagen wir uns vor in ein Abenteuer. Wir haben ein winziges Häuschen gebucht im Naturschutzgebiet vom Cabo Polonio. Gestern waren wir schon mal dort und haben es inspiziert… Sehr schön gelegen, neben uns wohnt eine Frau mit vier jungen Hunden, einem Pferd und jungen Katzen. I. freut sich riesig! Das Wasser holen wir aus dem Brunnen hinter dem Haus, abends leuchten uns Kerzen und kochen tun wir mit Gas. Das Dorf am Cabo Polonio hat eine Stromleitung, die führt aber nur zum Leuchtturm. Wer kein eigenes Windrädchen hat oder keine Solarzellen auf dem Dach – hat keinen Strom.
Also, wir wissen noch nicht, ob wir Internet haben im Dorf, im Häuschen sicher nicht. Wer uns etwas dringendes mitteilen möchte, schreibe uns bitte ein SMS.
K.
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