Unser Plan war, auch schon vertraglich geregelt mit einer Reederei, dass wir Anfang Fabruar mit einem Containerschiff in 13 Tagen von Vancouver nach Tokyo fahren. Es war die letzte übriggebliebene Möglichkeit, unsere Reise auf der Erde fortzusetzten. Alle anderen Schiffahrten über den Pazifik hatten sich zerschlagen, entweder zu teuer oder nicht für Kinder ab 12 Jahren. Und nun kam die Nachricht: Die Reederei hat diese Route verändert. Das Schiff „Conti Anapurna“ fährt nun von Panama nicht nordwärts nach Vancouver sondern direkt nach Tokyo. Das verlängert sie Überfahrt auf 23 Tage und verdoppelt fast den Preis. Das geht nun also auch nicht.
Und, unser Ford wird repariert in Tonopah, aber erst in drei bis vier Wochen. Glück im Unglück. Es war ja schon festgelegt, dass ich am 21. 11. nach Süd – Dakota fliege und B und I am 27. 11. nachfliegen. Und so bin ich nun hier im Reservat der Lakota und arbeite im Kindergarten der Lakota Waldorfschool als Stellvertretung. I und B haben weiterhin ein Mietauto in Nevada. Und das Gute ist: Unser Ford kann gratis auf dem Parkplatz der Werkstatt in Tonopah stehen, schliesslich wartet er dort auf seine Reparatur. Er dient uns auch als Aufbewahrungsort, denn hier im Reservat wohnen wir in einem Häuschen und brauchen keine Campingausrüstung.
Hier in der Prärie wird es langsam winterlich, die Rehe kommen ganz nah ans Haus und die Kojoten heulen abends… Der Sternenhimmel ist sensationell gut zu sehen, keine einzige künstliche Lichtquelle stört den Anblick.
Wie geht es wohl weiter auf unserer Reise? Neue Ideen entstehen.
LG, K.
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