Trari, Trara – der Virus ist da. Frisch importiert wie Baguette und Croisants direkt von Air France aus Frankreich. Von einer höheren Politikerin Tahitis nach einem Handschlag mit einem höheren Politiker der Grande Nation. Ja damals war das, als die Flugverbinung nach Paris noch existierte, die ist ja nun auch unterbrochen, nach einem Verdikt des Grossen Cowboys in D. C. Die Flugis fliegen von Paris aus nun via Vancouver oder Mexico hierhin….
Und der Virus ist nun auch das Tagesthema Nummer 1 im Paradies, stand gross in der Zeitung und ist bei jedem Gespräch, sei es beim Autostopp oder im Supermarche, ab spätestens dem 2. Satz, das Dominierende……
Die sonst so Fiou-liebenden Insulander (fiou ist das hauptsächliche Lebensgefühl hier, und meint: es ist zu heiss, um twas zu tun, vor allem um zu arbeiten. So lässt man es sich gut gehen bei ein wenig Musik und einem kühlen, leckeren Bier). Eben diese Insulaner gar nicht mehr so fiou-mässig drauf, sondern stürmen den Supermarche, um zu ergattern, was auf dem Rest der Welt auch gerade gehamstert wird: Hygieneartikel, Nüdeli und Büchsen. Von letzerem hat der Süpermarsche extra einen grossen Berg aufgetürmt, gleich am Eingang, so dass es jeder sieht und auch kräftig zugreifen kann.
Der von Politikern verordente Wahnsinn wird nun auch hier einziehen, die Schulen sind zwar morgen noch offen, aber vielleicht übermorgen schon zu. Und wer weiss, was die Oberen hier aushecken……
Wir bleiben auf jeden Fall noch eine Woche länger, schwimmen jeden Tag quer durch die türkisfarbene Lagune und kucken den Riesenrochen zu.Und dann gehts südwärts, nach New Zealand. Oder bleiben hier in Quarantäne….
B
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