Nachdem wir im nun bereits altbekannten Colonia drei Tage gewesen waren, wagten wir uns weiter. Ziel war Atlantida an der Kueste Uruguays. Die grosse Schnellstrasse fuehrte uns ein Stueck ins Landesinnere und dann an die Strandpromenade der Hauptstadt Montevideo. Zuerst auf der einen Seite der Hafen und links der Strasse ein relativ heruntergekommenes Wohnviertel, dann rechts Straende und Promenaden und links immer wohlhabendere Wohnquartiere mit Hochhaeusern und zuletzt die Villenviertel. In Richtung Atlantida, nun auf einer schmalen Strasse zwischen Strand und kleinen Doerfern, schauten wir uns um nach einem Nachtquartier. Durch Zufall fanden wir etwas, 20km nach Atlantida, wo wir nun bis morgen bleiben, seit insgesamt fast 2 Wochen.
Es heisst „Paraiso Suizo“. Auf einem riesigen Grundstueck zwischen Landstrasse und Rio, der hier schon sehr meerartig ist, haben sich einige Schweizer niedergelassen und betreiben Restaurants, Resorts (Bungalows) und andere praktische Angebote im typisch schweizerischen Stil fuer die gehobene Mittelklasse Uruguays.
Dort haben wir in einem Pinienwaeldchen die Erlaubnis bekommen, zu zelten. Da nicht alle Bungalows besetzt waren, bekamen wir zu einem relativ guenstigen Preis ein Badezimmer dazu. Und als es mal richtig stuermte und regnete konnten wir dort (fuer viel Geld) das ganze Bungalow mieten. Der Wind stuermte mit mehr als 100km pro Stunde, so dass wir das Zelt komplett abbauen mussten. Nach drei Tagen konnten wir zurueck ins Zelt, bis morgen. Dann sind alle Bungalows vermietet und wir ziehen weiter, in Richtung Rocha.
Hasta la proxima!
Jeden Tag schaue ich in euerem Blog nach, ob es wieder was neues zu lesen gibt. Und siehe da, heute war wieder eine Fortsetzung zu sehen. Es ist für uns im Schneetreiben befindlichen Schweizer nur schwer vorstellbar, dass ihr euch im Hochsommer befindet und ausserdem kräftige Stürme erlebt. Ich freue mich jedenfalls schon auf den nächsten Bericht. Machts gut ihr Drei, Christoph