Wir haben wunderbar geschlafen, im Hotel Crown in Melo. Wir sind hier voellig zufaellig gelandet, nachdem wir uns schweren Herzens vom Strandhaeuschen getrennt hatten. Aber wie gluecklich sind wir jetzt ueber all den „Luxus“. Eine Stadt, Strassenbeleuchtungen, Geldautomaten, die funktionieren, bequeme Matratzen, Licht, sobald man auf einen Knopf drueckt, fliessendes warmes Wasser, eine Toilette mit Spuelkasten! Im Strohhaeuschen hatten wir jeden Wassertropfen selbst aus dem Brunnen geholt und ins Haus getragen und bei Kerzenlicht gekocht, gelesen usw.

Die Reise nach Melo (ein Zwischenstopp auf unserer nun endlich begonnenen Reise gen Chile) fuehrte uns durch weite Ebenen mit Landwirtschaft, Rinderherden, Pferde, Schafe, Felder, kaum Menschen.

Melo, die erste Satdt nach 350 km, war schon im Dunkeln, als wir ankamen, denn hier ist nun schon Winterzeit. Am Sonntag haben wir die Uhren zurueckgestellt.

Ein netter Mann an der ersten Tankstelle sagte uns, wo Hotels zu finden sind und der erste Versuch war ein Volltreffer.