Mauruuru. Auf Deutsch: Danke. Mauruuru an all die wunderbaren Menschen auf dieser Insel Moorea die uns Fremdlingen so gut gesinnt sind. Nachbarn kaufen für uns ein, andere kommen einfach vorbei und bringen uns Früchte und Eier aus ihrem Garten. Wir sind in einem stabilen sozialen Netz eingegliedert. Wir waren auf Moorea vom 21. 1. bis 28. 1. für eine Woche, flogen dann in die Schweiz aus unverhofftem Grund und kehrten zurück auf die Insel am 28. 2. Eigentlich nur für zwei Wochen… Nun können wir nicht weiterreisen, die Welt macht Pause. Seit 6 Wochen sind wir nun im gleichen Häuschen. Und sind ein Teil einer kleinen Gemeinschaft geworden. Mauruuru.
Sali zäme
Es freut uns sehr, dass es euch gut geht, am anderen Ende der Welt! Auch bei uns auf der Gempenalp funktioniert der Alltag dank der Solidarität der Menschen im Dorf und in der Familie weiterhin irgendwie gut! Wir denken, dass euer Entscheid, die Krise auf der Insel zu verbringen sinnvoll ist, nachdem wir in den Medien von Erlebnissen von Reisenden gelesen haben…
Hoffentlich können wir euch bald wieder zum Grillieren oder spätestens zum Fondü begrüssen!
Härzligi Grüessli
Simone, Nora, Livia und Stephan
Hallo zämme
Vielen Dank für die lieben Worte! Wir freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen!
Liebe Grüsse von Basil, Ilmarin und Kirsten.
Grüezi mitenand
Das tönt ja sehr beruhigend. Ein Zusammengehörigkeitsgeist ist wichtig in so einer Angst-verbreitenden Phase weltweit. Immerhin scheint es bei uns in der Schweiz langsam wieder besser zu werden. Gegen alle düsteren Prognosen in zahllosen youtube Beiträgen. Irgendwann sagen wir dann „weisst du noch im Frühjahr 2020, über Ostern, als wir eigentlich nicht das Haus verlassen sollten…“
Also haltet auch durch auf eurer schönen Insel im Pazifik, wie wir es tun in Switzerland.
Ia ora na, guten Tag, lieber Christoph.
Vielen Dank für die Anteilnahme. Ja, Durchhaltewillen können wir mittlerweile brauchen. Wir brauchen Beschäftigung, das führt so weit, dass wir alle drei froh sind, Schule zu machen. Auch heute am Karfreitag. Zuerst darf Basil mit Ilmarin Mathematik machen und dann ich Französisch. Am Nachmittag wagen wir uns ein paar hundert Meter dem Strand entlang, Passierscheine dabei, und gehen etwas schnorcheln. Das ist unser Sport im Radius von 1km ums Haus… Dann gehen Ilmarin und ich nach Hause und Basil wagt sich heimlich auf den Hügel hinter dem Haus. Ist, wenn man nicht genau kuckt, etwa im 1km- Radius drin. Aber man dürfte halt nur einmal täglich eine Stunde für Sport vor die Tür. Wir sind alle drei schon mehrmals kontrolliert worden, von Poice Municipale oder Gendarmerie. Bisher waren sie immer zufrieden mit unseren Passierscheinen. Nanaa, tschüss.
Liebe Grüsse,
Kirsten.